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Entwicklung Fahrwerk.

„Keiner kann sich zurücklehnen
und sagen, mein Teil funktioniert.
Es geht immer ums ganze Fahrzeug.“

Steffen, Teamleiter Entwicklung Fahrwerkkomponenten

Mercedes-AMG C 63 S Coupé: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 8,9-8,6 l/100 km, CO2-Emission: 209-200 g/km [1]

„Wir hören erst auf, wenn wir sagen können: Das Auto ist super.“

Heute ist es Standard bei AMG, dass wir eigene Vorderachs-Kinematiken machen, komplett neue Achsen entwickeln und einfach alles unternehmen, was es braucht, das Fahrverhalten dahin zu optimieren, wo wir es haben wollen. Das hat dazu geführt, dass ein AMG Chassis mit dem eines Serien-Mercedes wenig gemeinsam hat. Inzwischen ist fast jedes Bauteil anders – am Beispiel Achse die Lenker, die Gummilager, selbst die Radlager.

Der Entwicklungsprozess der Chassis läuft wie folgt ab: Zunächst gibt es zwei Größen, fahrdynamische Vorgaben zum konkreten Modell und die Werte aus der Simulation. Davon ausgehend werden erste Teile ausgelegt und dann zusammengebaut. Diese werden in Versuchsfahrzeuge montiert und auf der Rennstrecke erprobt. Hier bringen wir die rechnerischen Ergebnisse mit den subjektiven Eindrücken und den Messwerten in Einklang. Und nähern uns nach und nach in ‚Innovations-Schleifen' dem Optimum an – teilweise durch mechanische Veränderungen im Testing, teilweise nochmals mit Unterstützung von Simulationen.

„Im gesamten Unternehmen bis zur Geschäftsführung haben wir ein genaues Denken, wie direkt sich welches Fahrzeug verhalten soll.“

„Die Fahrwerks-Entwicklung bei AMG steht beispielhaft für den Teamspirit, der das gesamte Unternehmen auszeichnet.“

Das bedeutet auch, dass Rennstrecken für viele der AMG Ingenieure wie ein zweiter Arbeitsplatz sind – allen voran die Nordschleife. Beim Testing haben wir den Vorteil, dass es Klausurcharakter hat, man also weit weg vom Alltagsgeschäft ist und konzentriert seiner Arbeit nachgehen kann.

Hier macht nicht einer den Dämpfer und der Nächste eine Regelung, sondern es ist alles miteinander vernetzt. Keiner kann sich zurücklehnen und sagen: Mein Teil funktioniert. Es geht immer ums ganze Fahrzeug. Wir hören erst auf, wenn wir sagen können: Das Auto ist super. Das ist auch ein Grund dafür, dass wir schnell zu guten Ergebnissen kommen.

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